Endlich ist der Sperrmüll weg!

Als wir den Garten am Anfang des Jahres übernommen hatten, wussten wir noch gar nicht, wie viel Sperrmüll tatsächlich auf dem Gelände liegt. In allen Ecken ließ sich etwas finden. Die Gartenlaube war voll mit alten verschimmelten Schränken. Auf dem Grundstück verteilt waren Plastikstühle, Plastiktische und Kinderspielzeug. Jede Menge altes und morsches Holz von alten Gartenzäunen lag am hinteren Ende der Gartenhütte. Im ersten Schritt haben wir aus den vielen kleinen Dreckecken einen großen Müllhaufen gemacht, damit wir schon mal einen Teil des Garten nutzen konnten.

All das wollten wir so schnell wie möglich los werden. Das einfachste ist Sperrmüll anmelden und als Abholort den Kleingarten angeben. Also Karte ausgefüllt, Briefmarke drauf und abgeschickt. Die Bestätigung kam dann ein paar Wochen später. Etwas fraglich war, ob der Müll wirklich dort abgeholt wird, wo wir es angegeben haben, denn der Garten hatte keine Hausnummer und auf der Karte war nur die Wegbeschreibung von uns angegeben. Mittlerweile geht das wohl sogar online. Am Ende hat aber alles geklappt und es wurde fast der gesamte Müll abgeholt. Ein paar Plasteteile wurde nicht mitgenommen. Warum wissen wir nicht. Wir haben sie dann anderweitig fachgerecht entsorgt.

Es ist natürlich schade, wenn man sich einen kleinen Schrebergarten holen will und der Garten voll Müll und Dreck ist. Der muss dann von den neuen Besitzern mühselig in ihrer Freizeit weggebracht werden. Leider gibt es aber immer mal schwarze Schafe, die dann von einem auf den anderen Tag ihre Gärten verlassen. Wir haben dann in einem Kraftakt immer nach Feierabend uns darum gekümmert, dass der Unrat weg kommt. Wir sind wirklich froh, dass nun alles weg ist und hoffen, dass wir nun unsere erste Gartensaison starten können. Es war auch sehr erleichternd als der Sperrmüll dann endgültig weg war und wir mit der Gestaltung der Beete anfangen konnten.