So haben wir unser Hochbeet gebaut

In diesem Beitrag wollen wir euch erzählen, wie für unseren Kleingarten ein Hochbeet gebaut, gefüllt und bepflanzt haben. Solch ein Beet ist recht praktisch. Für unser Kräuterbeet müssen wir uns nicht bücken und es sieht einfach toll aus.

Das Hochbeet aufbauen – so wird es gemacht

Wir haben uns für einen Bausatz aus dem Baumarkt entschieden. Dieser besteht eigentlich nur aus vier Brettern und vier Metallstiften zur Fixierung. Der Bausatz aus Holz wird als einzelne Ebene verkauft. Wir haben für ein Hochbeet drei davon verwendet und kommen so auf eine Höhe von etwa 60 cm.

Zuerst mussten wir einen passenden Standort finden. Dieser sollte natürlich eben sein und nicht den ganzen Tag im Schatten liegen. Die Bretter werden dann einfach nur zusammen gesteckt und auf den Boden gestellt. Mit einer Wasserwaage haben wir überprüft, dass es gerade ist. Da das Gestell am Anfang noch etwas gewackelt hat, haben wir an den Kanten noch etwas Erde drunter gepackt und das Hochbeet rein gedrückt. Die anderen Ebenen haben wir dann ganz einfach oben drauf gesetzt. Das hat nicht länger als 15 Minuten gedauert und kann man auch ganz gut alleine machen.

Bevor wir unser Hochbeet aus Holz nun aber befüllen konnten, haben wir noch eine Hochbeetnoppenfolie eingebaut. So fängt das Holz nicht irgendwann uns weg zu schimmeln. Die Folie gibt es auf einer Rolle im Baumarkt. Wir haben sie einmal innen im Beet abgerollt und dann auf Länge und Breite zurecht geschnitten. Lasst aber etwas überstehen, damit die Verkleidung innen dann auch komplett geschlossen ist. Befestigt haben wir dann die Noppenfolie oben mit ein paar Schrauben. Damit es auch ordentlich straff sitzt, ist es wichtig auch in den Ecken Schrauben zu setzen. Wer möchte kann als Schutz vor Nagern noch unten ein Drahtgeflecht reinlegen. Das haben wir uns aber gespart.

Das Beet befüllen – das kommt rein!

Eigentlich ist unser Hochbeet nicht besonders riesig, aber es ist doch erstaunlich wie viel Erde dort herein passt. Da wir vom Herbst noch sehr viel Schnittgut, Laub und auch kleine Äste hatten, haben wir damit erst mal den Boden befüllt. Das ist auch ganz wichtig, da so keine Staunässe im Bett entstehen kann. Wir haben hier ca. 15 cm aufgefüllt. Da wir zusätzlich für unser großes Bett die Grasnarbe abgetragen haben, haben wir damit den Rest des Hochbeets gefüllt. Die restlichen 10 cm haben wir dann mit entsprechender Anpflanzerde aus dem Baumarkt gefüllt. Hier hatten wir auch noch mal drei Säcke zu je 40 l verwendet.

Das Hochbeet anpflanzen – das kommt drauf!

Insgesamt haben wir zwei Hochbeete gebaut. Eins ist ein Kräuterbeet und das andere ist ein Salatbeet geworden.

Bei einem Kräuterbeet muss man immer etwas aufpassen. Man kann nicht alle Kräuter mit einander mixen. Manche zerstören sich gegenseitig. In unserem Kräuterhochbeet haben wir Thymian, Koriander, Basilikum, Oregano und Salbei nebeneinander gepflanzt. Bis jetzt wächst alles hervorragend und wir konnten schon das erste Mal ernten.

Für unser Salathochbeet haben wir Feldsalat und Blattsalat angepflanzt. Da es Ende April doch noch etwas kalt war, haben wir noch einen Frostschutzaufsatz auf die Pflanzen gestellt. Diese haben wir auch aus dem Baumarkt gekauft. Uns ist dann aber noch eine etwas günstigere Lösung eingefallen. Wir haben einfach Plastikflaschen in der Mitte zerschnitten. Die Seite mit dem Deckel kann schon direkt über die Pflanzen gesteckt werden. Bei der Seite mit dem Boden muss vorher noch ein Loch rein geschnitten werden. Für kleine Pflanzen funktioniert das sehr gut. Die Flaschenteile lassen sich auch besser in die Erde stecken und sind so unempfindlicher gegenüber Wind.

Unser Podcast über das Kleingärtnern

Wer mehr über unsere Abenteuer hören möchte, kann ja bei uns mal in unseren Podcast rein hören. Oder besucht uns auf Instagram.

#003 – Vorbereitungen für die Anpflanzungen

Die Grundlagen sind geschaffen

Im März haben wir es geschafft, das große Beet und die zwei Hochbeete für die Anpflanzungen und Aussaaten vorzubereiten. Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden und es kann richtig mit dem Gärtnern losgehen.
Damit die Pflänzchen dann aber auch richtig kommen, muss erst noch die Bewässerung funktionieren. Wie ihr seht, gibt es genug zu tun. Hört einfach mal rein, was diesen März so passiert ist und falls ihr noch nicht in den Februar reingehört habt – hier der Link.

Genau zur richtigen Zeit gepachtet

Terika unter blauen Himmel
Terika unter blauen Himmel

Vor allem haben wir diesen Monat gemerkt, wie angenehm es ist nach der Arbeit noch schnell mit Terika in den Garten zu können. Das ist echt ein toller Ausgleich und Schritt für Schritt wird unser Garten immer mehr zur Wohlfühloase. So hat Terika jetzt auch schon ihre Ecken, wo sie sich die Sonne auf den Pelz scheinen lässt. Da ist es natürlich ganz toll, wenn jemand vorbeikommt und ihr auch noch den Bauch krault.

Viel passiert auf Instagram

So haben wir im März die 300 Abonnenten geknackt und finden es echt toll, wie sich der Austausch dort so weiterentwickelt. Unteranderem haben wir ein anderes Pärchen aus Magdeburg mit einem Schrebergarten kennengelernt. Schaut ruhig mal auf ihr Profil. Sie sind auch immer fleißig am Werkeln.