Unkraut auf Gehweg entfernen – unser Garten wird sauber

Der Gehweg in unserem Garten zu unserem Häuschen wurde vermutlich noch nie von Unkraut befreit. Zwischen den Fugen ragen riesige Grasbüschel und es sieht einfach nicht mehr hübsch aus. Daher habe ich mich dazu entschieden das Unkraut händisch zu entfernen. Ich kann euch sagen: das war ein unglaublicher Knochenjob. Und ganz fertig sind wir auch noch nicht.

Unkraut abflammen, Essig oder Salz

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wenn man das Unkraut möglichst schnell und ohne große Anstrengung entfernen möchte. Eine wirklich schnelle Möglichkeit ist das Abflammen. Dabei wird das wilde Gewächs an Ort und Stelle verbrannt. Die Asche kann dann einfach weggefegt werden. Bei sehr trockenem Wetter kann das aber auch sehr gefährlich werden. Befindet sich der Gehweg nach am Rasen können die Flammen auch übergreifen. Dann hat man ganz andere Probleme.

Eine andere Möglichkeit ist auch das Wegätzen des Unkrauts mit Essig, Salz oder auch Unkrautvernichter. Damit lassen sich die Pflanzen zügig vernichten. Aus Umweltgründen ist das aber auch nicht immer die schönste Lösung.

Da ich aber keinen Brenner habe und wir auch das Unkraut nicht wegätzen wollen wegen dem Hund, habe ich mich für die klassische Methode entschieden. Ich habe mit einem alten ausrangierten Küchenmesser alles aus den Fügen gekratzt. Ein richtiger Knochenjob. Aber der Gehweg sieht jetzt super aus. Für die ca. 20 m Fußweg habe ich etwa 3 h gebraucht.

Damit der Weg auch sauber bleibt

Nachdem nun im ersten Schritt alles entfernt worden ist, müssen wir uns noch überlegen, wie es auch so bleibt. Klar, jäten müssen wir immer wieder mal. Aber es sollte nicht mehr so furchtbar aussehen. Zuerst werden wir die frei gekratzten Fugen mit Sand auffüllen. Der Grund ist aber viel mehr deswegen, damit der Weg nicht kaputt geht. Ansonsten hilft nur das regelmäßige Unkraut jäten.

Wer ist im Garten eigentlich zuständig?

Wir haben uns die Frage gestellt: Wer ist eigentlich zuständig für das Vernichten des Unkrauts auf dem Gehweg? Nun, im eigenen Kleingarten ist die Antwort ja klar. Dort ist jeder selbst verantwortlich. Für den Gehweg vor dem Garten ist der Pächter verpflichtet. Sofern nichts anderes in der Gartenordnung vorgeschrieben ist. Aber auch hier muss man sicherlich nicht jede Woche etwas tun. Es reicht aus eine Grundordnung aufrecht zu halten.

Sperrmüll im Pachtgarten

Wenn man einen Kleingarten übernimmt, kann es passieren, dass noch sehr viel Sperrmüll vom Vorbesitzer da geblieben ist. Aber auch wenn man einen Garten schon länger bewirtschaftet, sammeln sich jede Menge alte Möbel an. Die Frage ist dann, wie wird man diesen ganzen Kram los?

Es gibt tatsächlich zwei Möglichkeiten:

  1. Sperrmüll beantragen und als Abholort euren Kleingarten angeben
  2. Den Müll selbst zur Deponie bringen

So lasst ihr euren Sperrmüll in eurem Schrebergarten abholen

Einmal im Jahr bekommt jeder Haushalt eine Abfallfibel. Dort befinden sich am Ende immer zwei Sperrmüllkarten. Damit lässt sich eine Abholung anfragen. Man füllt hier einfach nur den Absender aus und gibt an, was abgeholt werden soll. Zusätzlich kann man auch einen anderen Abholort eintragen. Das heißt hier könnt ihr euren Kleingarten bzw. einen Abholort an dem Kleingartengelände angeben. Der Rest ist dann wie immer: Auf die Bestätigung warten, den Sperrmüll einen Tag vorher raus tragen, fertig.

Den Müll zur Deponie bringen

Sollten ihr eure zwei Abholungen bereits ausgereizt haben oder nur wenig Sperrmüll haben, könnt ihr den Müll auch direkt zur Deponie bringen. Wichtig ist, dass ihr euch vorher bei eurer Stadt informiert, wo und wann ihr welche Sachen abliefern dürft. Das steht aber auch in der Abfallfibel.

Unser sauber aufgestellter Sperrmüll. Bereit zur Abholung vor der Kleingartenanlage

Unsere Hütte hat nun einen neuen Anstrich

Im April haben wir uns die Zeit genommen unsere Hütte zu streichen. Nachdem diese mindestens zwei Jahre lang brach lag, war das auch wirklich Zeit. Dafür haben wir einfach eine Holzlasur aus dem Baumarkt genommen. Also nichts besonderes.

Hier ist noch der alte Anstrich
Hier ist noch der alte Anstrich

Wie gesagt, die Gartenhütte ist einem schlechten Zustand. Das Holz wurde lange nicht mehr gestrichen, in einem Raum fehlt das Fundament und die Innenverkleidung ist auch schon sehr abgewohnt. Trotzdem wollten wir zuerst außen beginnen.

Wir haben nur eine grobe Vorbehandlung durchgeführt. Das heißt wir haben loses Holz und alten Lack nur da entfernt, wo es ohne viel Aufwand möglich war. Zusätzlich haben wir rundherum alte Schrauben und Nägel entfernt. Rund um die Hütte haben wir das hoch gewachsene Gras entfernt. Die Vorbereitungen haben ca. eine halbe Stunde gedauert.

Nachdem das getan wurde, konnten wir unsere Hütte endlich streichen. Zu zweit haben wir dafür etwa zwei Stunden gebraucht. Beim Auftragen der Farbe hat sich dann auch gleich gezeigt, wie trocken die Hütte ist. Wir mussten mehrmals über bestimmte Stellen streichen, bis sie die Farbe angenommen hatte. Dafür gab es Stellen auf den Wetter abgewandten Seiten, die nur sehr wenig Farbe gebraucht haben.

Unsere frisch gestrichene Hütte
Unsere frisch gestrichene Hütte

Unser Podcast über das Gärtnern

Wenn ihr noch mehr über unsere Abenteuer im Kleingarten erfahren wollt, hört doch mal in unseren Podcast rein.

#004 – Wasser marsch!

Mit etwas Verspätung gibt es heute unsere vierte Folge von unserem kleinen Schrebergarten-Podcast. Wir waren sehr fleißig im April. Der Garten wird für uns langsam zu einem richtig schönen Rückzugsort. Auch Terika gefällt es dort sehr. Damit wir im Sommer auch ordentlich was zum Ernten haben, haben wir nun auch endlich unsere Bewässerung zum laufen gebracht. Unsere Schaukel und unser Gartentor haben wir lila gestrichen. Und einen Räuber konnten wir auch noch ertappen!

Falls ihr einen Überblick über alle Folgen haben wollt, dann schaut doch mal auf unsere Episodenliste. Schaut auch mal in unsere vorherige Folge #003 – Vorbereitungen für die Anpflanzungen, falls ihr das noch nicht getan habt.

Endlich ist der Sperrmüll weg!

Als wir den Garten am Anfang des Jahres übernommen hatten, wussten wir noch gar nicht, wie viel Sperrmüll tatsächlich auf dem Gelände liegt. In allen Ecken ließ sich etwas finden. Die Gartenlaube war voll mit alten verschimmelten Schränken. Auf dem Grundstück verteilt waren Plastikstühle, Plastiktische und Kinderspielzeug. Jede Menge altes und morsches Holz von alten Gartenzäunen lag am hinteren Ende der Gartenhütte. Im ersten Schritt haben wir aus den vielen kleinen Dreckecken einen großen Müllhaufen gemacht, damit wir schon mal einen Teil des Garten nutzen konnten.

All das wollten wir so schnell wie möglich los werden. Das einfachste ist Sperrmüll anmelden und als Abholort den Kleingarten angeben. Also Karte ausgefüllt, Briefmarke drauf und abgeschickt. Die Bestätigung kam dann ein paar Wochen später. Etwas fraglich war, ob der Müll wirklich dort abgeholt wird, wo wir es angegeben haben, denn der Garten hatte keine Hausnummer und auf der Karte war nur die Wegbeschreibung von uns angegeben. Mittlerweile geht das wohl sogar online. Am Ende hat aber alles geklappt und es wurde fast der gesamte Müll abgeholt. Ein paar Plasteteile wurde nicht mitgenommen. Warum wissen wir nicht. Wir haben sie dann anderweitig fachgerecht entsorgt.

Es ist natürlich schade, wenn man sich einen kleinen Schrebergarten holen will und der Garten voll Müll und Dreck ist. Der muss dann von den neuen Besitzern mühselig in ihrer Freizeit weggebracht werden. Leider gibt es aber immer mal schwarze Schafe, die dann von einem auf den anderen Tag ihre Gärten verlassen. Wir haben dann in einem Kraftakt immer nach Feierabend uns darum gekümmert, dass der Unrat weg kommt. Wir sind wirklich froh, dass nun alles weg ist und hoffen, dass wir nun unsere erste Gartensaison starten können. Es war auch sehr erleichternd als der Sperrmüll dann endgültig weg war und wir mit der Gestaltung der Beete anfangen konnten.